Verankerungsmöglichkeiten
Je nach Beanspruchung wird re-bar gezielt im Bauteil positioniert: Bei Biege-verstärkungen erfolgt die Verankerung hinter bzw. an der Momentennulllinie, bei Schubverstärkungen in der Druckzone des Betons. Die Kraftübertragung erfolgt über den Mörtelverbund und wird durch eine zusätzliche geklebte Tiefenverankerung im Betonquerschnitt gezielt verstärkt (oben). Bei schmalen Betonquerschnitten kann der Verankerungsbereich zusätzlich durch U-Bügel ergänzt werden (unten). Vorgespannte re-bar-Schubbügel sind besonders geeignet, um den Schubverbund zwischen Mörtel und Traggrund gezielt zu überbrücken und nachhaltig zu erhöhen.
Schraubkuppler
Auf der Baustelle werden die Stäbe mittels Schraubmuffen gekoppelt. Zum Schutz der Gewinde sind Schutzkappen angebracht. Der Ringspalt wird anschließend mit einem Schraubschlüssel geschlossen.

Korrosionsschutz
Applikation von re-bar
Bei der Applikation von re-bar sind die jeweils gültigen Verarbeitungsrichtlinien der 3S Structural Solutions GmbH anzufordern und einzuhalten. Diese enthalten detaillierte Angaben zu den einzelnen Verfahrensschritten. Als vorbereitende Maßnahmen sind die örtlichen Randbedingungen sowie die Qualität des Betontraggrundes zu prüfen. Die re-bar-Bewehrungsstäbe werden mittels Schraubkupplern verbunden und entsprechend den projektspezifischen Anforderungen zugeschnitten. Nachstehend sind beispielhafte Applikationsmöglichkeiten des re-bar-Verfahrens dargestellt.




























